Kunst am Montagabend: Frida Kahlo (1907–1954)
Große Gestalten der Kunstgeschichte
- Kursnummer: B036011
- Kursleitung: Puchta, Andreas
Frida Kahlo machte das eigene Leben zum Schauplatz einer ebenso intimen wie kraftvollen Malerei. Nach einem schweren Busunglück begann sie 1925 während ihrer langwierigen Genesung intensiv zu malen; in ihren zahlreichen Selbstbildnissen verwandelte sie körperlichen Schmerz, Identität und persönliche Erfahrungen in präzise komponierte Bildwelten. Obwohl ihre Werke häufig mit dem Surrealismus verbunden wurden, widersprach Kahlo dieser Einordnung selbst und betonte, keine Träume, sondern ihre eigene Wirklichkeit zu malen. Ein Abend über eine außergewöhnliche Künstlerin, deren Selbstbildnisse weit über das Autobiografische hinausgehen und bis heute Fragen nach Körper, Geschlecht, Identität und künstlerischer Selbstinszenierung aufwerfen.
Die kunsthistorische Montagabendreihe behandelt auch im kommenden Semester Kunstgeschichte nicht aus der Perspektive von Epochen oder Gattungen, sondern anhand besonders strahlender Einzelpersönlichkeiten, die durch ihr Leben, ihre Skandale, ihre bahnbrechenden Kunstwerke und zukunftsweisenden Kulturtheorien nichts weniger als unsterblich geworden sind.
3.11 GMPL2 Vortragssaal 3.11, Bildungszentrum Seminargebäude , Gewerbemuseumsplatz 2
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| Datum | Uhrzeit | Raum | Kursleitung |
|---|---|---|---|
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20270322
Montag, 22.03.2027 |
von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr |
3.11 GMPL2 Vortragssaal 3.11 (Bildungszentrum Seminargebäude) | Puchta, Andreas |
