Kunst am Montagabend: Salvador Dalí (1904–1989)
Große Gestalten der Kunstgeschichte
- Kursnummer: B036007
- Kursleitung: Puchta, Andreas
Schmelzende Uhren, endlose Landschaften und irritierende Doppelbilder machten Salvador Dalí zu einem der bekanntesten Protagonisten des Surrealismus. Um 1930 entwickelte er seine sogenannte „paranoisch-kritische Methode“, mit der er verborgenen Verbindungen zwischen Wahrnehmung, Unbewusstem und Wirklichkeit nachspürte. Dabei verband er technische Virtuosität und die intensive Auseinandersetzung mit alten Meistern mit einer höchst eigenwilligen Bildwelt – und inszenierte zugleich die eigene Künstlerpersönlichkeit mit spektakulärem Gespür für Öffentlichkeit. Ein Abend über Genie und Selbstinszenierung, Traum und Provokation sowie die Frage, wo bei Dalí die Kunst endet und das Kunstwerk „Dalí“ beginnt.
Die kunsthistorische Montagabendreihe behandelt auch im kommenden Semester Kunstgeschichte nicht aus der Perspektive von Epochen oder Gattungen, sondern anhand besonders strahlender Einzelpersönlichkeiten, die durch ihr Leben, ihre Skandale, ihre bahnbrechenden Kunstwerke und zukunftsweisenden Kulturtheorien nichts weniger als unsterblich geworden sind.
3.11 GMPL2 Vortragssaal 3.11, Bildungszentrum Seminargebäude , Gewerbemuseumsplatz 2
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| Datum | Uhrzeit | Raum | Kursleitung |
|---|---|---|---|
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20270308
Montag, 08.03.2027 |
von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr |
3.11 GMPL2 Vortragssaal 3.11 (Bildungszentrum Seminargebäude) | Puchta, Andreas |
