„So haben wir dann eben illegal gearbeitet“
Frauen, Widerstand und Geschlecht im Nationalsozialismus - Stadtführung
- Kursnummer: B020601
- Kursleitung: Bennewitz, Nadja
Nun erhalten auch sie eine Würdigung in der Öffentlichkeit: Nürnbergerinnen im Widerstand gegen das NS-Regime werden mit Straßennamen in Lichtenreuth geehrt. Wer waren diese mutigen Zeitgenossinnen, die es riskierten, für eine freie Gesellschaft in Zeiten der Diktatur auch illegal tätig zu werden?
Wir müssen nicht erst in den neuen Stadtteil hinausfahren, denn ihre mutigen und riskanten Aktionen lassen sich an Orten in der Innenstadt erzählen. Nicht anders als ihre männlichen Genossen wurden sie im Nürnberger Gestapogefängnis inhaftiert und verhört, trotz ihres weiblichen Geschlechts. Wählten sie spezielle Widerstandsformen – unterschieden sie sich von denen der Männer? Die Kommunistin Berta Backof hätte es sicherlich weit von sich gewiesen, anders als Männer agiert zu haben. Viele von ihnen hatten sich schon als Mädchen und junge Frauen in der Weimarer Zeit in sozialdemokratischen und kommunistischen Jugendgruppen politisiert. Sie hatten lange vor dem „Dritten Reich“ gegen die Aufrüstung, die gegen den Versailler Vertrag verstieß, und gegen den Arbeitsdienst als Vorform zur Militarisierung der Gesellschaft diskutiert, demonstriert und protestiert.
Sie erkannten die Gefahr des aufkommenden Faschismus: Namen wie Kuni Schwab, Berta Backof, Grete Jakob oder Hilde Gerber stehen für Frauen in Nürnberg, die Widerstand leisteten und sich dem Terror des NS-Regimes nicht beugten.
Treffpunkt , Treffpunkt: ,
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| Datum | Uhrzeit | Raum | Kursleitung |
|---|---|---|---|
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20270424
Samstag, 24.04.2027 |
von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr |
Treffpunkt (Treffpunkt:) | Bennewitz, Nadja |
