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Gesellschaft und Kultur

Politik und Geschichte

SS-Täterinnen und KZ-Opfer

Frauen im KZ-Außenlager Nürnberg Süd

frei

Die Verstrickung von Frauen in das NS-Terrorsystem: Das Deutsche Reich war durchzogen von einem Netz an Konzentrationslagern, in denen Häftlinge für die deutsche Wirtschaft Zwangsarbeit leisten mussten.

Auch in Nürnberg existierte ein solches KZ-Außenlager. Die inhaftierten jüdischen Frauen, die aus Ungarn über Auschwitz hierher verschleppt worden waren, wurden von der Firma Siemens-Schuckert zur Zwangsarbeit herangezogen. Zur ihrer Überwachung setzte der Betrieb seine Arbeiterinnen als KZ-Aufseherinnen ein.

Zwar nicht am Siemensgebäude, doch am Ort des ehemaligen Lagergeländes gibt es mittlerweile Informationstafeln. Außerdem konnten Dank des zivilgesellschaftlichen Engagements mittlerweile zwei Straßen nach ehemaligen Zwangsarbeiterinnen benannt werden: Ein Weg für Ágnes Rózsa (1910-1984), deren in der Haft geschriebenes Tagebuch im Verlag testimon erschien, und für Magda Watts (1929-1919), die durch ihr kunsthandwerkliches Können die Haft überleben konnte.

Der Rundgang ist eine Auseinandersetzung mit weiblicher Täterschaft und eine Ehrung der Opfer, die der Verfolgung und Repression widerstanden.

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Datum Uhrzeit Raum Kursleitung
20270605 Samstag,
05.06.2027
von 14:00 Uhr
bis 16:00 Uhr
Treffpunkt (Treffpunkt:) Bennewitz, Nadja

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  • Plätze 15 Plätze, frei
  • Anzahl 1 Termin (0 Einheiten)
  • Termin Samstag, 05.06.2027
  • Uhrzeit 14:00 Uhr - 16:00 Uhr